Was wir bieten


Hier sind die Bereiche, in denen wir Sie und Ihre Angehörigen in der Praxis und auch bei Hausbesuchen kompetent unterstützen können.

Wir bieten dabei eine genaue Diagnostik mit einem Befund (festgestelltes Ergebnis), das wir zusammen mit den Angehörigen und den Betroffenen besprechen. Dieser Befund bildet die Grundlage für die Therapieplanung und die weitere Behandlung.


Bei Kindern und Jugendlichen


Alle Buchstabenverwechsler, Umstandskrämer, Nuschelpeter, Sprachumdreher, Schluckmeister und Worthüpfer sind bei uns herzlich willkommen.

  • Lautstörungen, bei denen Kinder Laute weglassen oder verwechseln (Dyslalie)
  • Sprachentwicklungsstörungen, die alle sprachlichen Bereiche umfassen (Grammatik/Satzbau/Wortschatz/Sprachverständnis)
  • Bei Kindern mit Auditiver Wahrnehmungsstörung  ist die zentrale Verarbeitung von Höreindrücken gestört, dies zeigt sich beim Verstehen von Sprache im Umgebungslärm, bei der Merkfähigkeit (zum Beispiel bei Diktaten) oder bei der Fähigkeit, einzelne Sprachlaute zu unterscheiden. 
  • Kinder mit Bewegungsstörungen nach Hirnschädigungen (Cerebralparesen) und Mehrfachbehinderungen.
  • Kinder und Erwachsene mit Trisomie 21 (Down-Syndrom)
  • Stottern und Poltern, bei denen Kinder und Erwachsene Laute wiederholen,  beim Sprechen ins Stocken geraten, oder zu schnell sprechen.
  • Schluckfehlfunktionen (Myofunktionelle Störung) im Rahmen einer Spangenbehandlung des Kieferorthopäden bei Kinder- und Jugendlichen
  • Wir unterstützen Kinder und Jugendliche bei ihren Lese- und Rechtschreibstörungen.

Bei Erwachsenen


„Wenn man Menschen, die ihre Sprache verloren haben, auf ihrem langen, mühsamen und oft verzweifelten Weg zurück zur Sprache begleiten darf, begreift man, dass Kommunikation ihren Sinn in sich selbst hat. Sie ist weit mehr als Mittel zu irgendeinem Zweck. Kommunikation ist eher eine Art Tanz, der die Sprache mit einschließt.

Gerade wenn uns Fähigkeiten abhanden kommen, entdecken wir, wie vielfältig wir mit allen anderen Menschen in Verbindung stehen und aufgehoben und verstanden sind- mit oder ohne Sprache.“ 

Franziska Walser / Edgar Selge

  • Aphasie (ohne Sprache), bei der nach einem Schlaganfall, nach einer Blutung im Gehirn,  nach einem Schädelhirntrauma oder einem Tumor, eine Sprachstörung entsteht. Diese kann sich durch eine mühevolle und undeutliche Aussprache ausdrücken.  Auch können Wortfindungsstörungen und Wortabrufprobleme auftreten. Ziel ist es, die sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten (Schriftsprache, Lesen, Wortfindung) zu verbessern und wiederherzustellen, oder Ersatzstrategien zu erarbeiten.
  • Schluckstörungen (Dysphagie) als Folge eines Schlaganfalles, bei denen Nahrung oder Flüssigkeiten nicht mehr physiologisch (natürlich) geschluckt werden können.
  • Stimmstörungen (Dysphonien), die sich durch häufige Heiserkeit, Räusperzwang oder eine längeren Stimmlosigkeit, zeigen. Dies betrifft auch häufig Berufssprecher wie Erzieherinnen, LehrerInnen, oder PfarrerInnen.
  • Neurologische Erkrankungen wie bei Morbus Parkinson, Amyotropher Lateralsklerose (ALS) oder Multiples Sklerose.
  • Nach Operationen im Mund- Rachen und Kehlkopfbereich wie zum Beispiel  Laryngektomien (Entfernung des Kehlkopfes) oder Bestrahlungsfolgen.
  • Patienten, die ein Tracheostoma (operativ angelegte Öffnung der Luftröhre) haben und bei denen eine Trachealkanüle angelegt worden ist.

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